
Einladung zum Webinar „Grüngasquote – sinnvoll oder grünes Feigenblatt mit Kostenfalle?“ am Montag, den 27. April 2026, um 20:00 bis 21:30 Uhr.
Die „Grüngasquote“ im Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) soll die bisherige 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen ersetzen. Sie sieht vor, dass neue Öl-und Gasheizungen nun wieder möglich sein sollen bei Einhaltung einer Beimischung von lediglich 10 % in der ersten Stufe ab 2029. Weitere Erhöhungen im Rahmen der Biotreppe werden im Gesetz festgelegt. Zudem sollen Gas- und Ölversorger steigende Anteile an Biomethan oder Wasserstoff beigeben müssen, beginnend mit unter 1 % ab 2028. Bei diesen Maßnahmen stellen sich grundsätzliche Fragen, ob sie geeignet sind, um die Klimaziele zu erreichen, ob die nötigen Ressourcen vorhanden sind und ob es am Ende für die Nutzer nicht eine Kostenfalle wird. Aktuelle Studien zeigen, dass die Bilanz und Effizienz von „Grüngas“ entscheidend von der Art der eingesetzten Biomasse und dem Wirkungsgrad der Vergasungs‑ bzw. Methanisierungsprozesse abhängt.
Diese Aspekte und politische Einordnung diskutieren Martin Stümpfig, energiepolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Bayern mit:
– Christian Bürger (Bayerischer Bauernverband) – erneuerbare Energien & nachwachsende Rohstoffe
– Luisa Keßler (Bellona) – nachhaltige Wasserstoffwirtschaft
– Alexander Kräß (Deutscher Naturschutzring) – Klima‑ & Energiepolitik, Gas & Wasserstoff
Erfahren Sie, welche Auswirkungen die Grüngasquote auf bayerische Landwirtschaft, Energieverbrauch und Haushaltskosten hat – und welche Alternativen aus Sicht von Expert*innen und grüner Energiepolitik bestehen. Gemeinsam diskutieren wir, wie Bayern eine echte, bezahlbare und klimaneutrale Gebäudemodernisierung gestalten kann. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Fragen!
Anmeldelink:
https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_GSmu9Zn2R3CKZBy6a5zX1g?_x_zm_rtaid=5m4ng1KBS1O21xNlLlJWPA.1776778230807.de815e215c85e8e0dd7449b1109df654&_x_zm_rhtaid=241#/registration
Anmeldung
Veranstalter: Martin Stümpfig, Mitglied des Landtages
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