Grüne Alzenau

Ortsverband

Alzenau-Grüne stellen Stadtrats-Liste auf

Claudia Neumann führt die Alzenauer Grünen als Spitzenkandidatin in die Kommunalwahl im März 2008. Diese einstimmige Entscheidung traf am Freitagabend im Café Arbeit die Aufstellungsversammlung des Ortsverbandes. Unter der Leitung von Adelheid Treffer wurden insgesamt 24 Listenkandidaten und mehrere Ersatzbewerber aufgestellt.
Mindestens drei Stadträte aus ihren Reihen sollen künftig an der Gestaltung der lokalen Politik mitwirken, »Grüne Ziele« für die Stadtentwicklung maßgebend sein. Die örtlichen Spitzen der Öko-Partei schätzen das politische Klima günstig ein und verwiesen am Freitag selbstbewusst auf die Bedeutung »grüner Forderungen aus den allerersten Parteiprogrammen« in der aktuellen politischen Diskussion.


Klimaschutz und erneuerbare Energien sollen nach Worten von Burkard Jung, derzeit einer von zwei Grünen-Vertretern im Stadtrat und mit 23 Jahren Parlamentserfahrung ein Veteran, weiterhin im Vordergrund stehen.
Das Gelände der Wellpappe könne nach der Umsiedlung des Unternehmens ein Musterstandort für dezentrale Energieerzeugung werden: Wasserkraft aus der Kahl, Biogas aus der Kläranlage, Holz vom nahen Schredderplatz und jede Menge Platz für Solarthermie- und Photovoltaik-Flächen. In Sachen Naturschutz gelte es, eine Bebauung des Eichwaldes dauerhaft auszuschließen.
Verkehrspolitisch bleibe es bei der Forderung nach einer Fußgängerzone auf der Hanauer Straße, der ungeliebte Autobahnanschluss Mitte solle nun wenigstens eine Direktverbindung zum Industriegebiet Nord erhalten. Beim Rückbau der Ortsdurchfahrten Hörstein und Wasserlos favorisiert Jung die »radikalste« Variante mit Gleichberechtigung für Autos und Fußgänger. Die kulturelle Infrastruktur soll vorzugsweise mit der Nutzbarmachung bestehender denkmalgeschützter Gebäude verbessert werden.
Für diese Forderungen will Jung auch persönlich einstehen:
Auf der Wahlliste für den Stadtrat steht der Kernstädter auf Platz zwei.
Platz drei nimmt Angela Steinkopf aus Michelbach ein, auf Platz vier wählte die Versammlung Roger Kihn aus Kälberau.
Auf den Plätzen fünf bis zehn folgen Eva Botzem-Emge (Hörstein), Elmar Gerhart (Albstadt), Stefanie Stenger (Wasserlos), Joachim Bruchhäuser (Alzenau), Carolin Dylla (Hörstein) und Philipp Krug (Alzenau).
Die beiden letzteren sind bei der unlängst gegründeten Grünen Jugend Alzenau aktiv.
Bis Listenplatz 24 folgen: Martina Kopp (Hörstein), Hans-Dieter Manger (Alzenau), Günter Löh (Alzenau), Elke Czioska (Michelbach), Jan Jakob Fahrländer, Rita Sehling, Karlheinz Berninger, Marianne Riesch, Frank Weingärtner, Corinna Simon, Markus Rüth, Katja Lang (sämtlich Alzenau) und Christoph Schemann (Wasserlos).
Als Nachrücker stehen Ibrahim Kahraman, Bernhard Fink, Emilia Neumann und Jochen Manger bereit.
Kandidatur als Bürgermeisterin?
Im künftigen Stadtrat nicht mehr vertreten ist Adelheid Treffer, die nach zwölf Jahren aktiver Kommunalpolitik auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Sie begründete dies mit zunehmender beruflicher Belastung, nach einem Jahr »Auszeit« werde sie sich wieder engagieren. Ferner stellte Treffer ihre Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im Jahr 2011 in Aussicht.

 

 

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