Grüne Alzenau

Stadtverband

20 Mäd­chen und Bu­ben ha­ben am Mitt­woch, den 26.08.2015 ei­ni­ge er­leb­nis­rei­che Stun­den im Al­ze­nau­er Wald rund um das »Klap­per­mühl­chen« und das »grü­ne Klas­sen­zim­mer« ver­bracht. Die Stadt­rats­frak­ti­on der Grü­nen hat­te die Kin­der im Rah­men der Al­ze­nau­er Fe­ri­en­spie­le zu »Ex­pe­ri­men­ten in der Na­tur« ein­ge­la­den.

Claudia Neumann, Marcus Rüth und Stephan Schmauder hatten zusammen mit Klaus-Dieter Frühwacht von der offenen Jugendarbeit der Stadt ein ansprechendes Programm zusammengestellt.


Spiegel-Exkursion

Die Gruppe traf sich vor der Gärtnerei Engelhard und marschierte in den Wald, wo es als erstes eine Spiegel-Exkursion gab. Es ist nicht leicht die Balance zu halten und ordentlich durch den Wald zu laufen, wenn man sich einen Spiegel unter die Nase klemmt und nur noch die wogenden Baumkronen und den Himmel, aber nicht mehr den Boden sehen kann.
Die Enttäuschung darüber, dass das Klappermühlchen am Mittwoch wegen Wasserknappheit nicht klapperte, hielt nicht lange an: Eifrig gingen die Kleinen ans Werk, schleiften Äste, Stöcke, Steine, Laub und Sand heran, stauten das dürftige Rinnsal ordentlich an, um nach Öffnung des »Staudammes« dann doch das Klappern - wenn auch nicht lange - zu hören.

Danach suchten die Kinder das Bachwasser nach Eintagsfliegenlarven und Bachflohkrebschen ab, die sie durch Becherlupen betrachteten.
Schließlich räumten die Kinder am Klappermühlchen-Gelände noch gründlich auf. Aus dem Bachbett und vom Uferrand wurden die hingeworfenen Hölzer und Äste entfernt und zu einem Unterstand aufgetürmt

Wärmebildkamera demonstriert

Mit einer Wärmebildkamera konnte von außen erkannt werden, dass sich Spielkameraden im undurchsichtigen Unterstand aufhielten.
Unterwegs hatten die Kinder auch schon versucht, Brennnesseln anzufassen, ohne sich zu verbrennen. Wer es nicht schaffte, wurde von Claudia Neumann gleich mit kühlendem und schmerzlindernden Spitzwegerich-Pflaster naturbehandelt.

Im »grünen Klassenzimmer« wurden dann die Sinne geprüft: In jeweils zwei Behältnissen waren die gleichen Dinge, wie beispielsweise Murmeln, Steinchen oder Kräuter, die wie beim Memoryspiel am Geräusch erkannt oder gerochen werden mussten.


Tasten und schmecken

Das Ertasten von Kronkorken, Steinen, Kastanien, Tannenzapfen oder Reinigungsschwamm in Säckchen war ebenso schwierig wie das Erschmecken von Gummibärchen, Nüssen, Plätzchen oder Ketchup mit verbundenen Augen; am leichtesten war dabei Senf zu erkennen.
Der Ferienspielnachmittag endete mit einer zünftigen Vesper mit frischem Brombeergelee auf kräftigem Schwarzbrot und original Alzenauer Frühäpfeln vom Obsthof Höfler.


 

Termine

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