Grüne Alzenau

Stadtverband

Gordon Hadler gratuliert Stephan Noll im Sitzungssaal des Rathauses zum Wahlsieg

Nach zwei Monaten intensiven Wahlkampfes war es am Sonntagabend, den 05. Juli, endlich soweit. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl stand ins Haus. Dass diese spannender würde, als man das in Alzenau gewohnt war, hatte sich bereits in den Wochen davor abgezeichnet. Wo man hinhörte in Alzenau, viele sprachen davon, dass es ein knappes Ergebnis sein würde, nicht wenige, auch außerhalb der grünen und sozialdemokratischen Stammwähler*innenschaft sagten, sich für Hadler zu entscheiden. Entsprechend intensiv war der Wahlkampf zuletzt geführt worden.

Am Sonntagabend herrschte deshalb auf dem Platz vor dem Rathaus dann schon fast Stadtfest-Atmosphäre. Dutzende waren gekommen, um die Verkündung des Wahlergebnisses abzuwarten. Eine aufgrund der Abstandsregeln beschränkte Anzahl von Personen wurde in den Sitzungssaal gelassen, wo die offizielle Verkündung traditionell stattfindet.

Gespanntes Warten im Sitzungssaal, Gordon Hadler im Gespräch mit seiner Mutter

 

Als dann die ersten Zahlen eintrafen, war klar, dass alle Spannung berechtigt war. Stephan Noll führte zunächst gegen Gordon Hadler mit 51,8 zu 48,2 Prozent, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Als gegen halb Sieben die Zahlen der Albstädter Wahlbezirke eintrafen, die mehrheitlich Hadler gewählt hatten, änderte sich die Gesamtzählung und Gordon Hadler ging mit 50,6% in Führung.

 

Die Spannung unter den Anwesenden war greifbar. Einen solchen Wahlkrimi hatte Alzenau noch nicht erlebt. Nachdem die Meldungen aus weiteren Stadtteilen eintrafen konnte Stephan Noll allerdings langsam aufatmen. Er konnte wieder in Führung gehen und diese langsam, aber sicher auf zuletzt 9,5% ausbauen. Um zehn vor sieben war klar: Mit 54,8% (vorl. Endergebnis, zwei Tage später korrigiert auf 54,7%) ist Stephan Noll zum neuen Alzenauer Bürgermeister gewählt.

Zwischenstand nach fünf von fünfzehn Wahlbezirken: Gordon Hadler führt knapp!

Unser Kandidat Gordon Hadler hatte die Wahl damit verloren, die Enttäuschung darüber wurde an dem Abend jedoch zunächst von Freude überdeckt. Denn mit 45,2% (später 45,3%) und vier gewonnenen Wahlbezirken holte Gordon Hadler das beste Ergebnis, das in Alzenau, wie es heute besteht, jemals bei einer Bürgermeisterwahl gegen die CSU erreicht werden konnte. Für einen Kandidaten, dem zu Beginn des Wahlkampfes kaum jemand zutraute, auch nur in Reichweite des Wahlsieges zu kommen, ist das ein großartiger Erfolg.

 Das Ergebnis zeigt, dass unsere Entscheidung, auf Gordon Hadler zu setzen, richtig war. Mit seiner Erfahrung und seiner sachlich-konstruktiven Art die Dinge anzugehen, konnte er viele Alzenauer*innen von sich überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Ergebnis zeigt auch, dass der Anspruch der CSU auf das Amt nicht in Stein gemeißelt ist.

Wir sind davon überzeugt, dass Gordon Hadler ein hervorragender Bürgermeister für Alzenau gewesen wäre, der auch frischen Wind in verkrustete Strukturen hätte bringen können. Deshalb sind wir natürlich enttäuscht, dass es am Ende doch knapp nicht gereicht hat. Dennoch war dieser Wahlkampf ein Gewinn für Alzenau und er wird nachhaltig positiv wirken. Wir wollen den Schwung gerne mitnehmen in die kommenden sechs Jahre und so für ein ökologisches, soziales und weltoffenes Alzenau streiten. Und wer weiß, was zukünftige Wahlen bringen.

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