Grüne Alzenau

Stadtverband

Patrick Friedl bei seinem Vortrag im Domidionsaal
Auch die lange graue Periode, die wir gerade erleben und die vielen auf die Seele schlägt, hat vermutlich etwas mit der Klimakrise zu tun. Sie ist zwar ein Wetter- und kein Klimaphänomen, aber Wetter und Klima haben etwas miteinander zu tun: Denn die Klimakrise führt bei uns zu einer „Entschleunigung des Wetters“, also zu sehr langen Perioden ohne Veränderung.  Dies und vieles mehr war zu erfahren bei dem Vortrag des grünen Landtagsabgeordneten Patrick Friedl am Freitag Abend (6. März) im Domidionsaal der Alten Post zum Thema „Klimawandel in der Kommune“. Friedl stellte die erwarteten Phänomene Starkregen und Hitze dar. Dass Hitze nicht nur ein Problem der großen Städte ist, zeigte er anschaulich anhand einer Klimafunktionskarte von Würzburg und Umgebung:  Der Stadtbezirk Heidingsfeld, halb so groß wie Alzenau, wird in Teilen genauso heiß wie die Würzburger Innenstadt. Von zentraler Bedeutung für die Kommune erweist sich also das Thema Klimaanpassung: Starkregen und Hitze sind abzumildern. Die Stadt muss zur „Schwammstadt“ werden, das Wasser „aufsaugen“, also halten oder versickern lassen und nicht ableiten („ent­wässern“) in die Kanalisation, die dann überläuft. Gegen die Hitze schaffen Abhilfe Kaltluftschneisen, begrünte offene Flächen, die Kaltluft produzieren, Stadtbäume und Fassadenbegrünung für die Schattierung und Wasserflächen. Schottergärten wirken kontraproduktiv. Die Botschaft an das Publikum war: Die Gemeinde, also auch Alzenau, hat es in der Hand, in Zeiten der Klimakrise ein angenehmes Stadtklima im Sommer zu schaffen und Starkregen nicht in überflutete Straßen und Keller münden zu lassen.
 
 

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