Ich wünsche mir von unserem Bürgermeister, sich selbstkritisch zu hinterfragen, warum er die Mehrheit im Stadtrat für das vorgelegte Konzept des Haushaltsplanes NICHT gewinnen konnte. Verantwortung heißt, auch Antworten zu finden.
Wenn man jahrelang als Stadt über seine Verhältnisse lebt, kommt irgendwann der Punkt, an dem es so nicht mehr weiter geht. Das weiß auch jede Familie, die einen eigenen Haushalt führt. Man kann nicht permanent von Annahmen ausgehen, die mit ganz viel Hoffnung zu mehr Einnahmen für die Stadt führen könnten und gleichzeitig auf dieser Basis Ausgaben festschreiben.
Sich einen Tag nach dem gescheiterten Haushaltsplan sich an die Bürgerinnen und Bürger von Alzenau zu wenden, um zu verkünden, dass das Stadtfest abgesagt werden muss, ist für mich unnötige Stimmungsmache in der Bevölkerung.
Die Kraft und Energie sollten jetzt in einen vernünftigen und tragbaren Haushaltsplan gesteckt werden. Die Grünen stehen wie immer bereit und haben auch in der Vergangenheit gezeigt, wie gemeinsam konstruktiv Lösungen gefunden werden können.
Askim, Beisitzerin im Vorstand
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