Bündnis 90 / Die Grünen Alzenau setzen auf Sachlichkeit und Argumente

Die jüngsten Vorwürfe der WBA gegen die Grünen in Alzenau weisen wir entschieden zurück. Eine sachliche politische Debatte lebt von unterschiedlichen Positionen, nicht von Unterstellungen und persönlichen Angriffen.

Die Grünen haben in der Bürgermeisterfrage bewusst keine Wahlempfehlung ausgesprochen. Diese Entscheidung wurde nach öffentlichen Diskussionen und einer Mitgliederversammlung getroffen. Grundlage war allein die inhaltliche Bewertung der Kandidaten im Hinblick auf zentrale Zukunftsthemen wie Klimaschutz, erneuerbare Energien und nachhaltige Stadtentwicklung.

Wahlprüfsteine sind ein übliches und transparentes Instrument demokratischer Meinungsbildung. Sie dienen dazu, Positionen vergleichbar zu machen und die Grundlage für mögliche Zusammenarbeit zu klären. Die Darstellung, dies sei Ausdruck von Diffamierung, entbehrt jeder Grundlage.

Der WBA-Beitrag enthält dagegen eine Reihe pauschaler und abwertender Aussagen über politische Mitbewerber sowie unbelegte Vorwürfe gegenüber den Grünen. Eine solche Form der politischen Auseinandersetzung trägt nicht zu Vertrauen und Lösungsorientierung bei.

Wir stehen weiterhin für eine respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften. Gespräche und Kooperation bleiben möglich, wenn sie auf gegenseitigem Respekt und sachlichem Austausch beruhen.

Unser Fokus liegt auf den Herausforderungen unserer Stadt und auf konkreten Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehören insbesondere eine verantwortungsvolle Haushaltsführung, Klimaschutz vor Ort und eine nachhaltige Entwicklung Alzenaus.

Unterschiedliche politische Positionen gehören zur Demokratie. Entscheidend ist jedoch, wie miteinander umgegangen wird. Wir setzen auch künftig auf Fakten, Dialog und Verantwortung.

Wie auch die Gruppe „Wir Bürger Alzenau“ veröffentlichen wir unsere Wahlprüfsteine nachfolgend. Außerdem stellen wir den gesamten Sachverhalt da, anstatt einzelne Punkte herauszugreifen.

Im Juni 2025 schickten wir allen bis zu diesem Zeitpunkt bekannten Bürgermeisterkandidat*innen (später auch allen Weiteren) einen Fragenkatalog, sogenannte Wahlprüfsteine (PDF). Ziel war nicht das Ausloten eines Kandidaten, den wir unterstützen könnten, sondern das Kennenlernen auf Basis der Wahlprüfsteine.

Anschreiben an die Kandidierenden (PDF)

Herr Peter Bloett verstand unsere Anfrage offenbar falsch und interpretierte sie als Unterstützungsanfrage.

Antwort Peter Bloett (PDF)

Dieses Missverständnis versuchten wir klarzustellen, indem ein Vorstandsmitglied persönlich mit ihm ins Gespräch ging. Trotz Klarstellung wollte der Bürgermeisterkandidat der WBA auch weiterhin kein Gespräch auf Grundlage der Wahlprüfsteine mit uns führen.

Die Anfrage im Voraus: Herr Peter Bloett hat am 26. April 2025 ein Gesprächsangebot an alle Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat versandt. Wieso ging der GRÜNE Stadtverband so spät darauf ein?
Wir wollten alle Kandidierenden gleich behandeln und benötigten zunächst Zeit, um anhand unseres Wahlprogramentwurfs zu erörtern, was uns wichtig ist und daraus die Wahlprüfsteine zu entwickeln.

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Entnimm Weiteres bitte der Datenschutzerklärung.